Absolute Giganten

nach dem Film von Sebastian Schipper Altonaer Theater 2018

Bühnenfassung und Regie - Georg Münzel

Bühnenbild - Ute Radler

Kostüme - Ricarda Lutz

Musik - Christoph Kähler und Dirk Hoener

Video - Lukasz Lawicki

Choreographie - Inga Weinlich

mit

Irene Benedict, Claudiu Mark Draghici, Dirk Hoener, Christoph Kähler, Flavio Kiener, Calvin Peters, Runa Pernoda Schaefer, Lisa Ursula Tschanz

Calvin Peters, Flavio Kiener, Claudiu Marc Draghici
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Ensemble
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Irene Benedict, Runa Pernoda Schaefer
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Dirk Hoener, Lisa Ursula Tschanz
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Claudiu Marc Draghici, Calvin Peters, Flavio Kiener
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Flavio Kiener, Claudiu Marc Draghici, Dirk Hoener, Calvin Peters, Christoph Kähler
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Runa Pernoda Schaefer, Claudiu Marc Draghici, Lisa Ursula Tschanz, Calvin Peters, Irene Benedict
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Claudiu Marc Draghici, Calvin Peters
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Flavio Kiener
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1/4

Presse

 

Regisseur Georg Münzel macht es genau richtig. Er versucht gar nicht erst, den Kultfilm nachzuspielen. Er setzt auf Athmosphäre, thematisiert den Dreh des Films vor zwanzig Jahren und er hat eine super Idee: er spiegelt die drei jungen Männer durch drei junge Frauen. Und die sind viel tougher als die weichherzigen Jungs.

Eingefangen wird hier ein Lebensgefühl, Ende der 90er, Techno-Ära, Love Parade. Und von Smartphones war noch keine Rede, eine ziemlich analoge, sehr coole Welt. Das Ensemble spielt großartig. Man spürt es, hier geht es um Abschied.

Dieser Abend ist frech, dreckig und vor allem eine Hymne an das Leben. Hamburg leuchtet im matten Glanz des Sorgenbrechers, der kultigen Kneipe auf dem Kiez, ohne falsche Nostalgie. Großartiges, mitreißendes Theater und ganz von heute.

Peter Helling, NDR

Regisseur Georg Münzel hat nun eine eigene Theaterfassung des Kinostreifens inszeniert, die an Tempo, Witz und überraschenden Einfällen kaum zu überbieten ist. Ein kleines Bühnenwunder hat sich da ereignet, denn wer hätte gedacht, dass der Stoff der handlungsarmen Vorlage, die mit schrägen Charakteren, starken Bildern, kargen Dialogen und ihrem hypnotischen Soundtrack in Hamburg Kultstatus genießt, theatertauglich sei?

Mit überraschenden Choreografien, der Auto-Stuntshow und der unvergesslichen Kickerszene viel mehr als ein anspielungsreicher Kommentar zum Film, den man übrigens nicht kennen muss, um diesen frech und flockig servierten Theaterspaß zu lieben.

Sören Ingwersen, Die Welt

Ich war in der Inszenierung von "Absolute Giganten" im Altonaer Theater ... Ich war sehr gerührt. Vielleicht habe ich den Film zum ersten Mal verstanden. Es geht in "Absolute Giganten" ja um ein Lebensgefühl. Das ist mir deutlicher zurückgespielt worden, als ich es in meinem Film sehen kann.

Sebastian Schipper im Hamburger Abendblatt