Catch Me If You Can

von Terence McNally, Marc Shaiman und Scott Wittman

Burgfestspiele Jagsthausen 2017

Altonaer Theater 2018

Regie - Georg Münzel

Bühne - Johannes Fischer

Kostüme - Volker Deutschmann

Musikalische Leitung - Andreas Binder/ Felix Meyerle

Choreografie - Sven Niemeyer

mit

Philipp Moschitz, Ilja Richter, Walter Plathe / Georg Münzel, Lillemor Spitzer, Carina Böhmer, Philip Spreen, Marwin Funck, Olaf Paschner, Alexandra Kurzeja, Nadja Wünsche, Jacqueline Smit, Fides Groot Landeweer

Philip Spreen, Ilja Richter, Philipp Moschitz, Nadja Wünsche
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Ilja Richter, Ensemble
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Jacqueline Smit, Nadja Wünsche, Olaf Paschner, Philipp Moschitz, Fides Landeweer, Carina Böhmer
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Philipp Moschitz, Carina Böhmer, Lillemor Spitzer, Olaf Paschner
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Walter Plathe, Ensemble
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Fides Groot Landeweer, Jacqueline Smit, Alexandra Kurzeja, Nadja Wünsche, Philipp Moschitz
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Philipp Moschitz, Fides Landeweer, Jacqueline Smit, Carina Böhmer, Alexandra Kurzeja, Nadja Wünsche
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Jacqueline Smit, Alexandra Kurzeja, Philipp Moschitz, Nadja Wünsche, Fides Groot Landeweer
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Philipp Moschitz
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Presse

 

Mit guten Aussichten, ein Publikumsrenner zu werden, denn Regisseur Georg Münzel ist eine temporeiche Inszenierung gelungen. … für Münzel sind die Tänze und Songs Teil eines „coolen Amerika“, wie er im Programmheft schreibt. Auch seinen Helden Frank Abagnale findet er cool, obwohl der seine eigene Wirklichkeit schafft und den Wahrheitsbegriff sehr flexibel auslegt. Abagnales Geschichte ist eher eine Köpenickiade, Vergleiche mit der aktuellen Realität drängen sich dennoch auf, in der „ein unreifer Egozentriker Oberbefehlshaber der US-Armee ist ... Auf den Agenten, der Donald Trump, aus dem Weg räumt, warten wir wohl leider vergeblich, und auch darauf, dass er plötzlich cool wird“, so Münzel.

In dieser Inszenierung stimmt alles: Mehr als zweieinhalb Stunden hält sie das Tempo ...

Man merkt den Sängern und Schauspielern an, welchen Spaß sie an dieser Geschichte haben. Diese Spielfreude überträgt sich aufs Publikum, das in Altona einen mitreißenden Theaterabend erlebt.

Hamburger Abendblatt

Schon nach den ersten Takten fragt man sich, ob dieses Tempo, dieser Spielwitz, diese Präsenz bis zum Ende tragen können - und kann diese Frage am Schluss fast uneingeschränkt bejahen. Fasziniert verfolgt man, wie aus einer Gaunergeschichte eine Geschichte mit Moral wird, wie aus den einzelnen Tableaus von Kinderliebe und Elternverlust, Kleinstadt-Idylle, Selbstbetrug, Middle-Class- Getue, der großen Welt der Flughäfen und der sexualisierten eines Krankenhauses eine fast gruselige Aktualität zu schaffen. Ein Spiel im Spiel, das auf die politische Gegenwart zielt und keine Flucht in die Fiktion erlaubt. Auch das kann Unterhaltung. Das ist die eine Stärke der Inszenierung von Georg Münzel, eine andere ist, dass sie auch handwerklich gut ist ...

Rhein-Neckar-Zeitung

Regisseur Georg Münzel hat bei seiner Inszenierung des Musicals „Catch me if you can“ immer auch den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika im Hinterkopf gehabt. Aber das trägt er nicht wie eine Monstranz vor sich her, sondern lässt solche Assoziationen bei seiner Geschichte um den jungen Hochstapler Frank Abagnale ganz nebenbei in den Köpfen des Publikums entstehen. Zu Recht wurde seine Inszenierung des Musicals nach dem Film von Steven Spielberg, dem Buch des US-DramatikersTerrence McNally und der Musik von Marc Shaiman zum Auftakt der Burgfestspiele Jagsthausen in der vergangenen Woche mit Beifall im Stehen gefeiert. Der zweistündige Abend bietet aus mehreren Gründen beste Unterhaltung … Die Klammer ist Georg Münzels einfühlsame Regie mit Selbstironie, netten Einlagen und viel Raum für Witz und große Gefühle.

Süd-West-Presse